Werdegang

Mein Name ist Elko Ebert, ich bin 41 Jahre alt, verheiratet, habe 2 Kinder und wohne im wunderschönen Siebengebirge. Als Quereinsteiger habe ich meine Leidenschaft für das Thema Börse zum Beruf gemacht. Ich bin Diplom Wirtschaftsinformatiker (BA) und habe viele Jahre im Key Account Management für IT-Unternehmen gearbeitet.

Trading als Beruf bedeutet für mich lebenslanges Lernen und ist verbunden mit einem sehr vielschichtigen Entwicklungsprozess, der mich immer wieder fordert und motiviert.

Mein Handelsfokus liegt in den Aktien- und Rohstoffmärkten. Als häufigstes Handelsinstrument setze ich Optionen ein. In diesen und weiteren Themen sehe ich mich als Wegweiser und Coach für andere.

1992 bis 2013 – Anfänge, erste Erfolge, Schmerz & der eigene Kompass

Mein Interesse für das Thema Börse konnte ich 1992 als Schüler in einem Planspiel Börse unter realen Bedingungen testen. Die Orders wurden damals noch in Papierform am Bankschalter abgegeben.

Die Dotcom-Blase habe ich größtenteils von der Seitenlinie erlebt. Als Student im Bereich Wirtschaftsinformatik hatte man fachlich gute Einblicke, aber es fehlte an Kapital, um bei den unzähligen Neuemissionen Aktien ordern zu können. Der Hype zu dieser Zeit, sowohl in der IT-Wirtschaft, als auch an der Börse, waren gute Lehrmeister.

Es folgten Jahre, wo das Erlernen der Grundlagen im Vordergrund stand. Der erste eigenständige Handel begann Ende 2008 im Aktien- und Anleihemarkt. Man konnte mit kleinen Depots bei Online-Brokern starten. Ende 2012 startete mein Einstieg in den Derivatehandel über Optionsscheine und Hebelprodukte.

Meine Trade-Dokumentation wurde immer ausführlicher. Der Grundstein für meinen Weg war gelegt. Ich hatte fundierte und selbst gehandelte Ergebnisse. Im Nachhinein wurde daraus mein persönlicher Wegweiser. Im Jahr 2013 intensivierte ich meinen Derivate-Handel, setzte über 200 Swing-Trades um und konnte am Jahresende sogar die Performance vom Dax schlagen.

Über das Handelsergebnis in den Kontoauszügen konnte ich als Händler wirklich zufrieden sein, aber die Auswertung der eigenen Dokumentation startete einen Veränderungsprozess in mir: wenige sehr profitable Trades, mussten teilweise mit großen Schmerzen bezahlt werden. Die niedrige Trefferquote insgesamt und undurchsichtige Handelsprodukte bremsten meine Euphorie. Ich war mit dem Trading-Prozess in Summe nicht zufrieden und mein innerer Kompass wollte mehr Struktur, Konstanz und weniger Zufall.

2014 bis Mitte 2015 - Erfahrung ist die Summe der Misserfolge und das Lernen aus Fehlern

Ein kurzer Abstecher in den CFD-Handel (Daytrading) zeigte mir Anfang 2014 sehr schnell, dass ich dort auch nicht auf dem richtigen Pfad war. Ich investierte Mitte 2014 eine größere Summe in ein Coaching im Future-Handel. Das Ziel war fundiertes Wissen über die Rohstoffmärkte und systematischen Handel zu erlangen. Es wurden zwar wieder Grundsteine gelegt, aber viele Inhalte waren eher unzureichend und die vorgestellten Handelssysteme funktionierten nicht wie versprochen. Auch mehrmonatiges Backtesten und das Entwickeln von neuen Systemen in einem größeren Team, erwies sich später im Live-Handel als nicht profitabel.

Das Thema Optionen als Handelsinstrument ist inhaltlich sehr nah am Future Handel. Viele Nachteile, die ich im Handel von Hebelprodukten kennengelernt hatte, konnte man hier für sich als Händler nutzen. Die Vorteile waren im Handel mit Optionen nicht mehr nur exklusiv für den Emittenten reserviert.

Schnell war klar, das Thema ist sehr komplex und zeitintensiv. In den vergangenen Jahren kam ich als nebenberuflicher Händler immer an Grenzen.

Meine Chance den Handel hauptberuflich ab Mitte 2015 zu betreiben, beschreibe ich ausführlich im nächsten Teil meines Werdegangs.